Frische Hautpflege mit Kokosöl und Zucker
Kennst du das, wenn man einfach wieder das Gefühl haben möchte, dass die Haut frischer, glatter und irgendwie feiner aussieht?
Nicht stumpf. Nicht trocken. Nicht so, als würde sich ständig etwas auf der Haut ablagern. Sondern einfach sauber, weich und gepflegt.
Genau dafür mag ich ein selbst gemachtes Orangen Peeling so gern.
Es ist einfach, schnell gemacht und du weißt ganz genau, was drin ist. Kein unnötige Konservierungsmittel, keine lange Zutatenliste, bei der man erst einmal rätseln muss, was das alles überhaupt sein soll. Stattdessen nur ein paar ausgewählte Zutaten, die zusammen richtig schön funktionieren: Kokosöl, Zucker und Orangenschale.

Und ganz ehrlich, allein dieser Duft ist schon herrlich.
Orange hat für mich immer etwas Frisches, Lebendiges, Sauberes. Gleichzeitig bringt sie so eine warme, natürliche Note mit, die sofort gute Laune macht. In Kombination mit Kokosöl wird daraus ein Peeling, das nicht nur gut riecht, sondern sich auch richtig angenehm auf der Haut anfühlt.
Was ich daran besonders mag: Die Haut fühlt sich danach oft glatter und weicher an. Gerade wenn sie ein bisschen rau geworden ist, fahl wirkt oder einfach diesen Frischekick braucht, ist so ein Peeling eine richtig schöne kleine Auszeit. Und wenn die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen befreit wird, wirkt sie oft gleich feiner und gleichmäßiger.
Natürlich zaubert kein Peeling Wunder. Aber es kann helfen, die Hautoberfläche sanft zu glätten, trockene Stellen zu lösen und das Hautbild frischer wirken zu lassen. Gerade bei Haut, die schnell etwas unruhig, stumpf oder großporiger aussieht, kann das ein schöner Pflegeschritt sein.
Wenn du also Lust auf ein einfaches DIY hast, das gut riecht, hübsch im Glas aussieht und der Haut wirklich etwas Gutes tut, dann ist dieses Orangen Peeling selber machen eine richtig schöne Idee.
Warum ich selbst gemachtes Peeling so mag
Gerade bei Körperpflege finde ich es einfach schön, wenn ich weiß, was ich verwende.
Bei vielen gekauften Produkten denke ich mir oft, dass da wieder sehr viel drin ist, was ich eigentlich gar nicht brauche.
Konservierungsstoffe, Duftmischungen, Zusätze, die zwar lange haltbar machen, aber mit dem eigentlichen Pflegegefühl gar nicht so viel zu tun haben.
Deshalb mache ich manches lieber selbst.
Ein selbst gemachtes Orangen Peeling ist da genau so ein Rezept.
Es ist überschaubar, schnell gemacht und fühlt sich nicht künstlich an und du tust dir und deiner Umwelt keinen Schaden an.
Du nimmst ein paar gute Zutaten, rührst sie zusammen und hast am Ende etwas, das du direkt verwenden kannst.
Was ist das Besondere an einem Orangen Peeling?
Das Besondere ist die Kombination aus sanftem Peeling und pflegendem Öl.
Der Zucker hilft dabei, abgestorbene Hautschüppchen zu lösen. Dadurch fühlt sich die Haut nach dem Anwenden oft glatter und feiner an. Gleichzeitig bringt das Kokosöl Pflege mit hinein, damit die Haut nach dem Peeling nicht sofort trocken wirkt.
Die Orangenschale macht das Ganze aber erst richtig besonders.
Sie duftet nicht nur herrlich, sondern hat auch dieses frische Gefühl nach Orangen. Gerade morgens unter der Dusche, hat es so einen Hallo Wach auf Effekt.
Welche Vorteile hat ein Orangen Peeling?
Ein selbst gemachtes Orangen Peeling kann einige schöne Vorteile mitbringen.
Die Haut fühlt sich glatter an
Durch die feinen Zuckerkristalle werden lose, abgestorbene Hautschüppchen entfernt. Dadurch wirkt die Hautoberfläche oft weicher und ebenmäßiger.
Trockene Stellen werden sanft gelöst
Gerade an Armen, Beinen, Ellbogen oder anderen raueren Stellen kann so ein Peeling helfen, die Haut wieder geschmeidiger wirken zu lassen.
Die Haut wirkt frischer
Wenn alte Hautschüppchen gelöst werden, sieht die Haut gleich frischer und lebendiger aus und du hast das Gefühl, das du eine kleine Wellness Behandlung hinter dir hast.
Das Hautbild kann feiner wirken
Besonders bei offenporiger Haut unterstützt dieses Peeling dass die Haut strahlender und die Zellerneuerung angeregt wird. Es verändert natürlich nicht die eigentliche Hautstruktur, aber die Haut kann nach der Anwendung sichtbar feiner aussehen.
Pflege und Peeling in einem
Durch das Kokosöl fühlt sich die Haut nach dem Peeling nicht nur gereinigt, sondern oft direkt gepflegt an. Kannst du dir gleich das eincremen danach sparen.
Kann ein Orangen Peeling bei offenporiger Haut helfen?
Ein Peeling kann Poren nicht wirklich kleiner machen. Aber es kann dazu beitragen, dass die Haut glatter, sauberer und feiner wirkt, weil abgestorbene Hautschüppchen und Rückstände gelöst werden.
Gerade wenn die Haut etwas unruhig aussieht oder gröber wirkt, kann ein sanftes Peeling helfen, dass die Oberfläche gleichmäßiger erscheint. Dadurch sieht die Haut oft frischer und feiner aus.
Wichtig ist nur, nicht zu grob und nicht zu oft zu peelen. Zu viel des Guten kann die Haut auch reizen. Gerade bei empfindlicher Haut gilt also: lieber sanft und bewusst anwenden.
Welche Zutaten brauchst du für das Orangen Peeling?
Für dieses einfache Rezept brauchst du nur wenige Zutaten:
Zutaten
- 200 g Kokosöl
- 200 g Zucker
alternativ Salz - Schale von 2 Bio-Orangen
alternativ Schale von 1 Bio-Zitrone
Außerdem
- Schraubgläser* zum Abfüllen
- Sparschäler oder Zestenreißer
- Mörser oder Mixer
- eine Schüssel oder einen kleinen Topf
Warum Bio-Orangen wichtig sind
Da du bei diesem Rezept die Schale verwendest, solltest du auf jedenfall Bio-Orangen nehmen.
Die Schale ist ja nicht bloß Deko, sondern ein wichtiger Teil des Peelings. Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, dass sie unbehandelt ist. Denn du willst bestimmt nicht, irgendwelche Pestizidrückständen auf deiner Haut haben.
Falls du statt Orange lieber Zitrone verwenden möchtest, auch hier Bio-Produkte verwenden.
Orangen Peeling selber machen: so geht’s Schritt für Schritt
Die Herstellung ist wirklich einfach.
1. Orangenschale vorbereiten
Schäle die Orangen mit einem Sparschäler oder Zestenreißer möglichst dünn ab. Wichtig ist, dass du vor allem die äußere Schale nimmst und nicht zu viel vom weißen Inneren.
2. Schale trocknen
Die Schale muss anschließend trocknen. Das geht am schnellsten auf der Heizung oder im Backofen bei etwa 50 Grad.
Sie sollte richtig trocken sein, damit sie sich später gut mahlen lässt.
3. Schale fein mahlen
Wenn die Schalenstücke trocken sind, mahle sie im Mörser oder Mixer fein.
Dadurch verteilen sie sich später gleichmäßig im Peeling und fühlen sich auf der Haut angenehmer an.
4. Kokosöl erwärmen
Erwärme das Kokosöl bei niedriger Hitze vorsichtig, bis es flüssig ist. Im Sommer kann es sein, dass das Kokosöl ohnehin schon weich oder flüssig ist.
5. Zucker und Orangenschale einrühren
Gib jetzt den Zucker und die gemahlene Orangenschale zum Kokosöl und verrühre alles gut.
Wenn du magst, kannst du statt Zucker auch Salz verwenden. Zucker ist meist etwas sanfter, Salz kann etwas kräftiger wirken.
6. In Gläser füllen
Fülle das fertige Peeling in saubere Schraubgläser und verschließe sie gut.
Damit ist dein Orangen Peeling schon fertig.
Zucker oder Salz: was ist besser?
Beides geht, aber es fühlt sich unterschiedlich an.
Zucker
Zucker ist meist etwas sanfter zur Haut. Deshalb passt er für viele besser, besonders wenn die Haut eher empfindlich oder trocken ist.
Salz
Salz kann kräftiger peelen und ist für manche ein schönerer Frischekick. Bei empfindlicher oder frisch rasierter Haut kann es aber eher brennen oder reizen.
Für ein eher pflegendes, weicheres Körperpeeling würde ich persönlich eher zu Zucker greifen.
So wendest du das Orangen Peeling an
Die Anwendung ist ganz leicht.
Nimm unter der Dusche oder in der Badewanne eine kleine Menge des Peelings in die Hand und massiere es mit sanften, kreisenden Bewegungen auf die feuchte Haut.
Besonders schön ist es an:
- Armen
- Beinen
- Ellbogen
- Knien
- rauen Stellen
Danach einfach gründlich abspülen.
Durch das Kokosöl fühlt sich die Haut danach meist schon schön weich an, sodass du oft gar nicht sofort noch extra cremen musst.
Wie oft solltest du ein Orangen Peeling verwenden?
Weniger ist hier oft mehr.
Ein- bis zweimal pro Woche reicht in der Regel völlig aus. Gerade bei empfindlicher Haut solltest du lieber vorsichtig starten und schauen, wie deine Haut reagiert.
Zu häufiges Peelen kann die Haut eher stressen als pflegen.
Wie wirkt Kokosöl auf der Haut?
Kokosöl macht dieses Rezept so angenehm, weil es nicht nur als Grundlage dient, sondern gleichzeitig pflegend wirkt.
Es sorgt dafür, dass die Haut nach dem Peeling nicht trocken oder stumpf wirkt. Stattdessen bleibt oft dieses weiche, glatte Gefühl zurück, das viele an selbst gemachten Peelings so mögen.
Gerade in Kombination mit Zucker ist das richtig schön, weil du Reinigung und Pflege in einem hast.
Was bringt die Orangenschale im Peeling?
Die Orangenschale ist nicht nur wegen des Duftes drin, auch wenn der natürlich ein riesiger Pluspunkt ist.
Sie macht das Peeling frischer, lebendiger und besonderer. Sie bringt eine natürliche Zitrusnote hinein, die sofort an Frische, Sauberkeit und Sommer erinnert.
Und genau das hebt dieses Rezept von einem ganz normalen Zuckerpeeling ab.
Wie lange ist das Orangen Peeling haltbar?
Wenn du sauber gearbeitet hast und das Peeling in saubere Gläser füllst, hält es sich in der Regel mehrere Monate.
Wichtig ist:
- sauber entnehmen
- möglichst kein Wasser ins Glas bringen
- kühl und trocken lagern
- vor direkter Sonne schützen
Wenn sich Geruch, Farbe oder Konsistenz deutlich verändern, solltest du es lieber nicht mehr verwenden.
Für wenn ist dieses Peeling besonders gut?
Dieses Orangen Peeling passt besonders gut, wenn du:
- trockene oder raue Hautstellen hast
- deiner Haut wieder mehr Frische geben möchtest
- ein feiner wirkendes Hautbild möchtest
- natürliche DIY-Körperpflege magst
- einfache Rezepte ohne viel Aufwand suchst
- Zitrusdüfte liebst
Wichtige Hinweise zur Anwendung
Auch wenn das Rezept einfach und natürlich ist, gilt natürlich trotzdem: Jede Haut reagiert anders.
Teste das Peeling am besten zuerst an einer kleinen Stelle, besonders wenn du empfindliche Haut hast.
Und noch etwas Wichtiges: Frisch gepeelte Haut kann empfindlicher sein. Deshalb nicht direkt auf gereizter, verletzter oder frisch rasierter Haut anwenden.
Nur weil etwas natürlich ist, heißt das nicht automatisch, dass es für jede Haut jederzeit passt. Die Dosis macht das Gift. Lieber sanft und bewusst verwenden.
Mein Fazit zum Orangen Peeling
Ein selbst gemachtes Orangen Peeling ist so eine schöne kleine Pflegeidee, die im Alltag sofort Freude macht.
Du brauchst nicht viel dafür, es ist schnell gemacht und die Haut fühlt sich danach oft wirklich glatter, frischer und weicher an. Gerade wenn du das Gefühl hast, dass deine Haut etwas stumpf wirkt oder wieder feiner aussehen dürfte, ist so ein Peeling eine richtig schöne Ergänzung.
Was ich daran besonders mag: Es ist einfach, natürlich und du weißt, was drin ist. Kein großes Theater, sondern ein ehrliches kleines Pflegeprodukt, das gut riecht und sich gut anfühlt.
Und genau das reicht manchmal schon völlig.
Wenn du es auch so schön findest, Kosmetik oder Putzmittel selbst zu machen und Zutaten möglichst vollständig zu verwenden, dann schau dich hier gern weiter um. Ich liebe einfache Rezepte, die praktisch sind, gut funktionieren und aus wenig etwas richtig Schönes machen. Hier findest du noch mehr Ideen für Haut, Haushalt und liebevolle Alltagshelfer, die du ganz leicht selbst herstellen kannst.











