Hast du auch schon mal vergessen Brot zu kaufen und es ist Feiertag und du hast absolut keine Lust raus zu gehen, weil das Wetter alles andere als schön ist?
Und jeder will was anderes, dann habe ich dir ein Rezept das mit einfachen Zutaten geht, die jeder zuhause hat und die auch den Kindern gut schmeckt.
Genau dafür ist dieses schnelle Toastbrot Rezept perfekt für Tage wenn du lieber in Gammelklamotten zuhause bleiben möchtest und trotzdem schnell etwas zum futtern bekommst.
Es ist innen weich und läßt sich wunderbar schneiden und passt zu allem, was morgens auf den Tisch kommt. Marmelade, Honig, Käse, Wurst, Kräuterquark oder einfach Butter drauf und gut ist.
Und das Schöne daran: Du brauchst keine wilde Zutatenliste und keinen halben Tag Zeit. Das Toastbrot wird mit Hefe gemacht, kommt in eine Kastenform und schmeckt frisch richtig gut auch ohne es zu toasten.
Warum schnelles Toastbrot selber machen?
Wenn du Toastbrot selber machst, weißt du genau, was drin ist. Keine unnötigen Konservierungsstoffe.
Dieses Toastbrot ist besonders praktisch, weil du es gut vorbereiten kannst. Du kannst es frisch essen, toasten oder in Scheiben einfrieren. Gerade für stressige Familientage ist das Gold wert. Morgens rausnehmen, kurz toasten und schon hast du etwas Feines auf dem Teller.

Keine frische Hefe zuhause
das ist kein Thema, dann nimm einfach 1 Päckchen Trockenhefe geht genauso gut.
Welches Mehl eignet sich für schnelles Toastbrot?
Für dieses schnelle Toastbrot kannst du Weizenmehl Type 405 oder Type 550 verwenden.
Mit Type 405 wird das Toastbrot etwas feiner und weicher.
Mit Type 550 bekommt es ein bisschen mehr Stand und wird trotzdem schön locker.
Wenn du ein klassisches, weiches Toastbrot möchtest, passt beides wunderbar.
Warum kommt Milch in den Teig?
Die Milch macht den Teig weicher und sorgt dafür, dass das Toastbrot später schön mild schmeckt. Zusammen mit Butter bekommt es diese feine, weiche Struktur, die man bei Toastbrot so mag.
Wichtig ist nur: Die Milch-Butter-Mischung darf nicht zu heiß sein. Lauwarm reicht. Wenn sie zu heiß ist, kann die Hefe nicht richtig arbeiten.
Warum muss der Teig zweimal gehen?
Der Teig ruht zuerst etwa 30 Minuten. Dadurch kann die Hefe anfangen zu arbeiten und der Teig wird geschmeidiger.
Danach kommt er in die Kastenform und darf nochmal etwa 1 Stunde gehen. Das sorgt dafür, dass dein Toastbrot schön hochgeht und nicht fest oder schwer wird.
Das ist wie früher in der Küche: Man macht nicht viel Theater, aber gewisse Dinge brauchen einfach ihre Zeit. Hefeteig ist da manchmal wie ein kleines Kind. Ein bisschen Wärme, ein bisschen Ruhe, dann wird das schon.
Warum kommt Wasser in den Backofen?
Die Auflaufform mit Wasser sorgt für Dampf im Ofen. Dadurch trocknet das Toastbrot beim Backen nicht so schnell aus und bekommt eine schöne Krume.
Du stellst einfach eine feuerfeste Form mit etwa 500 ml Wasser auf den Boden des Backofens. Mehr Hexerei ist es nicht.

Schnelles Toastbrot aus der Kastenform
Kochutensilien
- große Schüssel
- Kastenform
Zutaten
- 275 ml Milch
- 75 g Butter
- 500 g Weizenmehl Type 405 oder 550
- 1 EL Zucker
- 2 TL Salz
- ½ Würfel frische Hefe
- etwas Butter für die Form
- etwas Mehl zur Teigverarbeitung
Anleitungen
- Milch und gewürfelte Butter in einem Topf langsam erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Mischung sollte lauwarm sein, nicht heiß.
- Mehl mit Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die frische Hefe darüber bröckeln. Dann die lauwarme Milch-Butter-Mischung dazugeben.
- Alles mit den Knethaken des Handrührgerätes etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Wenn der Teig noch leicht klebt, ist das nicht schlimm. Er soll weich bleiben.
- Den Teig abdecken und etwa 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.
- Danach den Hefeteig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, kurz durchkneten und zu einer etwa 25 cm langen Rolle formen.
- Eine Kastenform mit Butter einfetten. Den Teig hineinlegen, abdecken und nochmal etwa 1 Stunde ruhen lassen.
- Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Bei Umluft reichen 160 Grad.
- Auf den Boden des Backofens eine feuerfeste Auflaufform mit etwa 500 ml Wasser stellen.
- Den Teig mit etwas Wasser bestreichen und das Toastbrot etwa 35 bis 40 Minuten backen, bis es goldgelb ist.
- Nach dem Backen kurz in der Form ruhen lassen, dann erst anschneiden
Notizen
Tipps, damit dein Toastbrot gelingt
Die Milch darf wirklich nur lauwarm sein. Zu heiß mag Hefe gar nicht. Knete den Teig lang genug. Fünf Minuten klingen vielleicht viel, aber genau dadurch wird er schön glatt. Lass dem Teig seine Ruhezeit. Auch wenn es ein schnelles Toastbrot ist, die Hefe braucht trotzdem ein bisschen Zeit. Fette die Kastenform gut ein, damit du das Brot später leicht herausbekommst. Wenn du schöne gleichmäßige Scheiben möchtest, schneide das Brot erst, wenn es vollständig abgekühlt ist.Welche Backform wäre am besten
Zum Thema Backformen habe ich schon einiges ausprobiert. Und ich muss dir aktuell sagen, das ich genau das nun nehme, was ich jahrelang nicht nehmen wollte, da ich kein Freund von Silikonformen war. Aber nachdem ich in den letzten 4 Monaten 2 Kastenformen verschließen habe. Habe ich nun diese genommen, da ich immer wieder Probleme hatte, diese rauszubekommen und die gehen einfach und sich haben einen extra Rand damit das ganze auch beim Backen stabil bleibt. Wenn du aktuell auch diese Erfahrungen gemacht hast, probiere doch mal diese *Kastenform aus.

Woran merkst du, dass das Toastbrot fertig ist?
Das Toastbrot sollte oben schön goldgelb sein. Wenn du vorsichtig auf die Unterseite klopfst, klingt es leicht hohl. Dann passt es.
Bitte nicht zu früh anschneiden, auch wenn es schwerfällt. Frisches Brot duftet immer so, dass man am liebsten sofort mit dem Messer danebensteht. Aber wenn du es etwas auskühlen lässt, lässt es sich besser schneiden.
Kann ich das Toastbrot einfrieren?
Ja, sogar richtig gut. Am besten schneidest du es vorher in Scheiben. Dann kannst du einzelne Scheiben rausnehmen und direkt toasten.
Das ist perfekt, wenn du morgens schnell etwas brauchst oder nicht ständig Brot kaufen willst. Ich selbst backe oft 2 Brote aufeinmal und friere es dann ein, damit ich unter der Woche immer genug zuhause habe.
Wozu passt das Toastbrot?
Dieses schnelle Toastbrot passt zu:
- Marmelade und Honig
- Butter und Käse
- Kräuterquark
- Rührei
- Schinken
- süßem Frühstück
- herzhafter Brotzeit
Gerade getoastet schmeckt es herrlich. Außen leicht knusprig, innen weich. So muss Toastbrot sein. Außerdem nutzen wir das sehr gerne um Bruschetta zu machen. Schmeckt um Welten besser, als ein gekauftes vom Supermarkt.
Tipps, damit dein Toastbrot gelingt
Die Milch darf wirklich nur lauwarm sein. Die Hefe mag es gar nicht, wenn es ihr zu heiß wird.
Knete den Teig lang genug. Fünf Minuten klingen vielleicht viel, aber genau dadurch wird er schön glatt.
Lass dem Teig seine Ruhezeit. Auch wenn es ein schnelles Toastbrot ist, die Hefe braucht trotzdem ein bisschen Zeit.
Fette die Kastenform gut ein, damit du das Brot später leicht herausbekommst, außer du hast eine Silikonform.
Wenn du schöne gleichmäßige Scheiben möchtest, schneide das Brot erst, wenn es vollständig abgekühlt ist.
Warum du auf das Selberbacken umsteigen solltest
Dieses schnelle Toastbrot ist genau so ein Rezept, das man einmal ausprobiert und dann immer wieder macht. Es ist einfach, alltagstauglich und passt zu allem.
Außerdem weißt du immer was drin ist und kannst somit viele Unverträglichkeiten aus dem Weg gehen.
Probiere es doch mal aus!
Du brauchst noch den passenden süßen Belag? Hier sind Marmeladen und süße Aufstriche
Hast du das Rezept ausprobiert?
Hast du das Rezept einmal ausprobiert? Wie findest du es?
Ich freue mich immer über Lob, freundliche Kritik und deine eigenen Erfahrungen.
Schreib mir gern in die Kommentare und erzähl mir, wie es dir gelungen ist oder ob du es vielleicht ein bisschen anders machst.
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