Duftveilchen verwenden Rezept

Veilchensirup Rezept wie früher

Wenn die ersten Duftveilchen blühen, dann freue ich mich jedes Jahr wieder. Diese kleinen Blüten sehen so zart aus, und trotzdem kann man daraus etwas richtig Schönes machen. Genau das mag ich an solchen alten Rezepten. Man braucht nicht viel, aber am Ende hat man etwas in der Flasche, das besonders ist und nach Frühling schmeckt.

Veilchensirup ist für mich so ein Rezept, das einfach Freude macht. Schon beim Ansetzen sieht man, wie sich das Wasser langsam verfärbt. Und wenn später die Zitrone dazukommt, entsteht dieses schöne Lila. Allein das ist schon etwas, das man gern anschaut.

Dazu kommt: Das Rezept ist einfach. Du brauchst nur wenige Zutaten, keine komplizierten Schritte und kannst den Sirup gut auf Vorrat machen. Genau solche Sachen mag ich. Aus etwas Einfachem wird mit wenig Aufwand etwas richtig Gutes.

Warum du dieses Veilchensirup Rezept lieben wirst

Dieses Veilchensirup Rezept ist ideal, wenn du gern etwas Selbstgemachtes im Haus hast und einfache Rezepte magst, die trotzdem besonders wirken.

Das Gute daran:

  • du brauchst nur wenige Zutaten
  • der Sirup ist schnell angesetzt
  • er lässt sich gut vorbereiten
  • er sieht wunderschön aus
  • er passt zu vielen Gelegenheiten

Ob mit Wasser, im Sekt, über Eis oder im Joghurt, so ein selbstgemachter Veilchensirup ist einfach etwas ganz Besonderes.

Veilchensirup leicht gemacht

Duftveilchen verwenden – altes Wissen aus Omas Garten

Duftveilchen wurden früher nicht einfach nur angeschaut. Man wusste oft noch, was man mit Pflanzen aus Garten und Wiese machen kann. Vieles davon ist heute fast verschwunden, obwohl genau solche Dinge oft die schönsten sind.

Gerade solche alten Rezepte zeigen, dass man nicht immer viel braucht. Ein paar Blüten, etwas Zucker, Wasser und Zitrone, mehr ist es im Grunde nicht. Und trotzdem entsteht daraus etwas, das man nicht überall bekommt.

Das ist genau das, was ich an Omas Küche so mag. Aus wenig etwas Gutes machen. Einfach, praktisch und trotzdem besonders.

Worauf du beim Sammeln achten solltest

Wenn du die Duftveilchen selbst sammelst, dann bitte nur an sauberen Stellen. Also nicht direkt an Straßen oder dort, wo du nicht weißt, was auf die Pflanzen gekommen ist.

Wichtig ist auch:

  • nur die Blüten verwenden
  • Stiele weglassen
  • nur frische Blüten sammeln
  • nur so viel pflücken, wie du wirklich brauchst

Wie bei allen Wildpflanzen gilt auch hier: Bitte immer in eigener Verantwortung sammeln und verwenden. Die Dosis macht das Gift, und nicht jede Pflanze ist automatisch harmlos, nur weil sie in der Natur wächst.

Das Besondere an der Farbe

Das Schöne an diesem Rezept ist ja auch, wie sich die Farbe verändert. Erst sieht der Sud eher bläulich aus. Viele wundern sich dann und denken, das müsste doch gleich lila werden. Aber genau das passiert erst durch den Zitronensaft.

Sobald die Säure dazukommt, verändert sich die Farbe und wird intensiv lila bis purpur. Genau das macht den Veilchensirup auch optisch so besonders.

Veilchensirup schnell gemacht

Veilchen Sirup Rezept

Einfacher Veilchensirup aus frischen Duftveilchen. Schnell gemacht, intensiv in der Farbe und perfekt für Getränke, Desserts oder als kleines Geschenk.
Vorbereitungszeit 1 day
Zubereitungszeit 15 Minuten
5 Minuten
Gesamtzeit 1 day 20 Minuten
Gericht Getränke
Küche Deutsch
Portionen 10 Personen

Kochutensilien

  • 1 Topf
  • 1 Schneebesen
  • 2 Einmachflaschen á 250 ml

Zutaten
  

  • 1 Handvoll frische Duftveilchenblüten
  • 500 ml 500 ml Wasser
  • 1 Stk Bio Zitrone

Anleitungen
 

  • Blüten sammeln und vorbereiten

    Die frischen Duftveilchenblüten vorsichtig sammeln und behutsam putzen. Verwelkte oder unschöne Blüten aussortieren.

    2. Blüten ansetzen

    Die Blüten in ein Gefäß geben und mit kochendem Wasser übergießen. Danach abdecken und mindestens 12 bis 24 Stunden ziehen lassen. Du kannst den Ansatz auch bis zu 3 Tage im Kühlschrank stehen lassen. Das Wasser färbt sich dabei bläulich.

    3. Flüssigkeit abseihen

    Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb oder ein Mulltuch abseihen. Die Blüten dabei gut ausdrücken, damit alles mit rauskommt.

    4. Sirup kochen

    Den Blütensud in einen Topf geben. Zucker und Zitronensaft dazugeben und alles langsam erwärmen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Danach kurz aufkochen lassen.

    5. Heiß abfüllen

    Den fertigen heißen Sirup in sterile Flaschen füllen und sofort gut verschließen.

Zubereitung Schritt für Schritt

    Notizen

    Tipps, damit dein Veilchensirup gut gelingt

    Bei so wenigen Zutaten kommt es immer auch auf die Qualität an. Die Blüten sollten frisch sein und schön aussehen. Wenn sie schon schlapp sind, merkt man das später auch.
    Noch ein paar einfache Tipps:
    • Die Flaschen vorher gründlich reinigen und mit heißem Wasser ausspülen
    • Den Sirup heiß einfüllen und gleich verschließen
    • Kühl und dunkel lagern
    • Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren
    Keyword Sirup, Veilchen

    Wie lange ist Veilchensirup haltbar?

    Kühl und dunkel gelagert hält sich der Veilchensirup mehrere Monate. Nach dem Öffnen solltest du ihn im Kühlschrank aufbewahren und nach und nach

    verbrauchen.

    Wofür du Veilchensirup verwenden kannst

    Veilchensirup kannst du auf viele Arten verwenden. Genau das macht ihn so praktisch.

    Er passt gut:

    • als Sirup für Limonade
    • mit Sekt als besonderer Aperitif
    • über Eis
    • in Joghurt
    • für Desserts
    • in etwas Mineralwasser als feines Frühlingsgetränk

    Auch zum Verschenken macht er richtig was her. Gerade in einer schönen Glasflasche sieht das einfach gut aus.

    Erkenntnis: Aus einfachen Blüten wird etwas richtig Schönes

    Dieses Rezept erinnert mich immer daran, wie viel früher ganz selbstverständlich gemacht wurde. Man hat genommen, was da war, und etwas daraus gemacht. Nicht kompliziert, sondern einfach und gut.

    Genau das ist auch beim Veilchensirup so. Du brauchst wenige Zutaten und erschaffst mit ein paar Blüten, etwas Geduld etwas das nicht nur wunderbar schmeckt sondern auch eine wahre Delikatesse ist.

    Und genau solche Sachen sind es doch oft, die am meisten Freude machen.

    Hast du das Rezept ausprobiert?

    Hast du das Rezept einmal ausprobiert? Wie findest du es?
    Ich freue mich immer über Lob, freundliche Kritik und deine eigenen Erfahrungen.

    Schreib mir gern in die Kommentare und erzähl mir, wie es dir gelungen ist oder ob du es vielleicht ein bisschen anders machst.

    *Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich. Ich empfehle nur Dinge, die gut zu diesem Rezept und in die Küche wie früher passen