Manchmal braucht es gar nicht viel, damit etwas richtig gut wird.
Ein Stück frisches Brot, ein ordentlicher Klecks Quark, ein paar Kräuter aus dem Garten und dieser erste Geschmack von Frühling, auf den man sich nach dem Winter richtig freut.
Genau so ein Rezept ist dieser Frühlingsquark. Einfach gemacht, frisch, würzig und trotzdem etwas ganz Besonderes.
Wenn ich Frühlingsquark mache, muss ich sofort an meine Omas denken. Gerade im Frühling ging eine von ihnen mit dem Messer in den Garten, schnitt eine Handvoll Schnittlauch ab und kam damit wieder zurück in die Küche. Dann setzte sie sich hin und schnitt ihn ganz fein. Nicht schnell, sondern mit Ruhe und Geduld.
Der Quark wurde angerührt, abgeschmeckt und ganz am Schluss kam dieser kleine Handgriff, den heute viele gar nicht mehr kennen. Ein kleines Stück Butter wurde mit der Gabel untergehoben. Genau das hat den Geschmack so rund gemacht, dass man ihn bis heute nicht vergisst.
Warum Frühlingsquark so gut in Omas Küche passt
Frühlingsquark ist kein kompliziertes Rezept. Genau deshalb passt er so gut in Omas Landküche.
Du brauchst keine langen Zutatenlisten und keine besonderen Geräte. Du nimmst einfach das, was da ist und was gerade wächst. Schnittlauch, vielleicht ein paar andere Kräuter, etwas Quark und ein bisschen Gefühl beim Abschmecken.
Bei meinen Omas wurde nicht lange überlegt. Es wurde geschaut, was im Garten steht, und daraus wurde etwas gemacht, das allen schmeckt. Genau solche einfachen Dinge sind es doch oft, die hängen bleiben.
Ein Kräuterquark zum Abendbrot, frisches Brot dazu, vielleicht ein paar Radieschen oder Kartoffeln. Mehr braucht es oft gar nicht.
Frühlingsquark wie bei Oma
Kochutensilien
- 1 Schüssel
- 1 Küchenbrett
- 1 scharfes Messer
- 1 Löffel
Zutaten
- 500 g Magerquark
- 250 g 250 g Frischkäse
- 1 Handvoll frischer Schnittlauch
- Salz
- Pfeffer
- etwas Zitronensaft
- 1 kleines Stück Butter
Anleitungen
- Den Magerquark zusammen mit dem Frischkäse in eine Schüssel geben und gut verrühren.Den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und ganz fein schneiden. Danach unter den Quark rühren.Jetzt mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.Zum Schluss ein kleines Stück weiche Butter dazugeben und mit der Gabel unter den Quark drücken. Genau das macht ihn cremiger und gibt ihm diesen runden Geschmack.Am besten schmeckt Frühlingsquark frisch, direkt auf Brot oder zu einem einfachen Essen mit Gemüse und Kartoffeln.
Notizen
Ein kleiner Küchentrick
Das mit der Butter klingt unscheinbar, macht aber einen großen Unterschied. Gerade wenn du Magerquark verwendest, wird der Quark dadurch nicht schwer, sondern weicher und harmonischer im Geschmack. Gibt dem ganzen einen besonderen KickSo kannst du Frühlingsquark variieren
Das Schöne an Frühlingsquark ist, dass du ihn ganz einfach anpassen kannst.
Was der Garten je nach Saison hergibt, du kannst zum Beispiel:
Bärlauch dazugeben für eine kräftigere Note
eine fein geschnittene Zwiebel unterheben für mehr Würze
oder verschiedene andere Kräuter drunter mischen, je nachdem was gerade wächst
Oft entstehen genau aus solchen einfachen Mischungen die besten Varianten.
Wozu der Frühlingsquark besonders gut passt
Frühlingsquark passt zu vielen einfachen Gerichten:
zu frischem Brot
zu Pellkartoffeln
zu Ofenkartoffeln
zu Rohkost wie Gurken und Radieschen
oder einfach als Brotaufstrich
Gerade in Kombination mit selbst gebackenem Brot wird daraus etwas, das satt macht und trotzdem leicht ist.

Schnittlauch im Frühlingsquark
Schnittlauch gehört zu den klassischen Küchenkräutern. Er ist frisch, würzig und dabei angenehm mild.
Im Frühling ist er oft eines der ersten Kräuter, das wieder wächst. Genau deshalb passt er so gut in diese Zeit.
Er bringt Frische in den Quark, ohne alles zu überdecken. Genau das macht ihn so wertvoll in der Küche.
Aufbewahrung
Frühlingsquark kannst du in einer gut verschlossenen Dose im Kühlschrank aufbewahren.
Am besten schmeckt er frisch, aber ein bis zwei Tage hält er sich problemlos.
Was ich an diesem Rezept so liebe
ist das der Frühlingsquark mich nicht nur an meine Omas erinnert, sondern absolut der genialste Brotaufstrich ist, der nicht nur frisch ist sondern auch einen Suchtfaktor hat, da er schnell zubereitet ist und auch für spontane Gäste immer wieder auch einen Wow Effekt ist.
Wir servieren ihn dann als Dip, schneiden dazu Karotten, Gurken und was sich noch gerade im Kühlschrank befindet schälen vierteln sie dann in der Länge und serviere sie in einem Glas . Immer wieder ein Hingucker und auch die Kids haben sie immer geliebt.
Es braucht wirklich nicht viel an Zutaten und Zeit um mal schnell ein paar Mägen satt zu bekommen.
Hast du das Rezept ausprobiert?
Hast du das Rezept einmal ausprobiert? Wie findest du es?
Ich freue mich immer über Lob, freundliche Kritik und deine eigenen Erfahrungen.
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